TEZENTAO / KARATE - KUNGFU

WEG

 

 

 

 

Weshalb der WEG?


 

Wir sind gefangen

in einer materialistischen Welt

und wollen uns aus ihr befreien.


Der  Buddhismus benennt acht Weltgesetze,

die weltlichen Bedingungen, Lebensumstände,

die geneigt sind,

den Menschen aus seiner Mitte zu werfen,

ihm die Ruhe des Geistes zu rauben.

Diese vier polaren Paare sind:


Gewinn und Verlust

Ehre und Verachtung

Lob und Tadel

Freude und Leid

 


Das, was als angenehm empfunden wird,

führt zur  Anhaftung,

das, was als unangenehm empfunden wird

führt zur Ablehnung, Sorgen, Verdruss.

 


Der Buddha empfiehlt Gelassenheit und Gleichmut

durch Loslösung von diesen Verhaftungen.


Konzentration, Meditation, Kampfkunst

TEZENTAO/ Karate - KungFu

können ein WEG sein

zur Freiheit und Ganzheit.


 

KURZGESCHICHTE


>Die chinesische Geschichte vom törichten (weisen) alten Mann spiegelt die gleiche Erkenntnis wieder:


Ein alter Mann, der in seinem Dorf für töricht gehalten wurde, hatte ein Feld, das von seinem Sohn mit einem Pferd bearbeitet wurde. Eines Tages, als das Pferd entlaufen war, bedauerten ihn alle Nachbarn und sagten: "Welch ein Unglück!" Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, was soll's."


Einige Tage später kehrte das Pferd mit zwei weiteren wilden Pferden zurück und die Nachbarn beneideten ihn: "Welch ein Glück!" Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, was soll's."

 

Einige Tage später fiel der Sohn des alten Mannes beim Zureiten der wilden Pferde aus dem Sattel und brach sich das Bein. Wieder bedauerten ihn alle Nachbarn und sagten: "Welch ein Unglück!" Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, was soll's."

 

Einige Tage später kamen die Soldaten des Kaisers und rekrutierten alle jungen Männer des Dorfes, nur den jungen Mann mit dem gebrochenen Bein ließen sie zurück. Und wieder beneideten ihn die Nachbarn: "Welch ein Glück!" Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, was soll's." Hinfort hielten alle im Dorf den alten Mann für weise.<

 


 

 

 

Der Weg des Kriegers




Prähistorischer Bogenschütze aus "Sardegna Nuragica Arciere"

 

 

Das Selbstvertrauen

auf dem Weg des Kriegers

unterscheidet sich ganz entschieden

vom Selbstverständnis

des Durchschnittsmenschen.

 

Als Durchschnittsmensch suchen wir

die Bestätigung und Sicherheit

in den Augen  unserer Mitmenschen

und bezeichnen dies

als Selbstvertrauen.

 

Dies ist jedoch,

wenn wir ehrlich sind,

eine mindere Form

künstlichen Selbstwertgefühles.

 

Auf dem Weg des Kriegers

suchen wir dagegen

Unfehlbarkeit

in unseren eigenen Augen.

und wir finden darin:

Demut und Bescheidenheit.

 

Als Durchschnittsmenschen sind wir eingebunden

in eine alltägliche Welt mit unseren Mitmenschen.

 

Wenn wir fähig wären,

darüber hinauszugehen,

dann könnten wir erkennen,

das wir in Wahrheit

zu jeder Zeit mit unserem Geist,

unserem inneren Potential verbunden sind.

 

Dies ist für den Krieger

ein Reich von unbegrenzten Möglichkeiten

zur Entfaltung seines wirklichen Ichs,

seiner inneren Kraft.

 

Was den >Weg des Kriegers<

so wertvoll macht ist,

dass die Schulung

dieser Geisteshaltung

zu einer Freiheit führt,

die für den Krieger 

das unschätzbare Juwel ist.

 

Carlos Castaneda "Das Rad der Zeit"


 


Arabische Weisheit


Die ganze Menschheit

teilt sich in  drei Klassen:

 

Solche,

die unbeweglich sind,

solche,

die beweglich sind,

und solche,

die sich bewegen ...